Waldorfschule Schwenningen Baumschüler, Sektierer, Namentänzer, Waldis – überall kursieren die absurdesten Gerüchte über Waldorfschulen und ihre Schüler. Als Betroffene aus der ersten Reihe können wir euch alle beruhigen: Nur etwa 95,263 Prozent der Gerüchte entsprechen der Wahrheit (nein, wir beten Rudolf Steiner nicht an, beschwören keine Toten und praktizieren keine Magie, weder schwarze noch weiße). Übrigens ist natürlich jegliche Ähnlichkeit von uns Waldorfschülern mit Bäumen rein zufällig, völlig unbeabsichtigt, wenngleich bisweilen doch unver- meidbar... Eines der beliebtesten Gerüchte über uns Waldorf- schüler ist die Sache mit dem Namentanzen. Um es vorwegzunehmen: Ja, theoretisch lernen wir, unsere Namen zu tanzen. Eigentlich ist das aber die falsche Bezeichnung. „Eurythmisch darstellen“ wäre korrek- ter. Tipp des Tages: Fragt den nächsten Waldorf- schüler, den ihr seht, nicht, ob er seinen Namen tanzen, sondern ob er ihn eurythmisch darstellen kann. Aber Eurythmie ist natürlich nicht alles, was es bei uns gibt. Viel legendärer, spektakulärer, besonderer, ausgefallener, lustiger, spitzenmäßiggenialer sind die …
(An dieser Stelle dürft ihr euch ausgefallene Licht- und Soundeffekte vorstellen, nicht dieses Billig- zeugs, nee, richtig geilen Kram.) Was is’ das denn für ein monströser Müll, diese „Jahresarbeiten“? Darauf gibt es zunächst einmal zwei Antworten: 1. Es ist kein Müll. 2. Monströs ist es schon. Über ein Jahr hinweg beschäftigt sich jeder Schüler mit einem Thema, das ihn innerlich beschäftigt, das ihn fesselt, das seine Leidenschaft zum Brennen bringt. Wenn er oder sie von diesem Thema spricht, scheint der Raum zu explodieren, und die Vorträge am Ende des Jahres sind ein Ereignis, das man nicht verpassen DARF! Die gute Nachricht zuerst: Ihr alle habt die Möglichkeit, Teil davon zu werden! Erlebt aus erster Hand und in erster Reihe (wenn da noch Plätze frei sind) wie wir die Welt, wie ihr sie kanntet, aus den Angeln heben!
Impressum: JAVA 2025 Lucrezia und Jörg Wenzler Hölzleweg 17 78054 Villingen-Schwenningen joerg@java2025.de

Felicitas Hüther:

Das Tanzen, dessen Geschichte und ich

Das Tanzen begleitet mich schon einen Großteil meines Lebens, angefan- gen mit Kinder- tanz, über Ballett, Hip-Hop, Jazz- dance und Ladystyle. Deswegen habe ich mich auch für dieses Thema entschieden, um den Menschen die Geschichte des Tanzens (insbesondere Hip-Hop und Ballett) und meine Verbundenheit zu dieser sportlichsten unter den Kunstformen nahe zu bringen. Da ich das Talent habe etwas nachzutanzen und es in meinen eigenen Style umzuwandeln, habe ich mir für den praktischen Teil meiner Jahresarbeit eine schwe- rere Aufgabe gestellt und versuche mich nun im Choreographischen auszuprobieren.
Lucrezia Wenzler: Waffenbrüder – Ein historischer Roman „Sie meinen also, Europa hat verdient, dass Napoleon dramatischer stirbt, als bei der Überquerung einer Brücke?“ Anfang 19. Jahrhundert. Rousel Albouy ist Franzose, Callum Miller Engländer - ihre Länder befinden sich im Krieg - eigentlich. Meine Jahresarbeit erzählt die Geschichte einer Freundschaft, die es eigentlich nicht geben sollte ...
Miriam Liebenwein: Kommunikation Jeder Mensch wird mit dem Bedürfnis nach sozialen Beziehungen geboren. Damit ist die Kommunikation auf unterschiedlichen Wegen unweigerlich ein wichti- ger Teil unserers alltäglichen Lebens und zudem ein großes Lernfeld. Daher habe ich mich im Zuge meiner Jahresarbeit mit verschiedenen Modellen der mensch- lichen Verständigung sowie Studien und Forschungen beschäftigt.
Myron Stucke: Die Planeten eurythmisch dargestellt In meiner Jahresarbeit werde ich die Ansicht zu den Planeten Rudolf Steiner untersuchen. Darüber hinaus werde ich, auf der Grundlage von Rudolf Steiner aufbauend, meine eurythmisch ausge- arbeitete Interpretation darstellen.
Pauline Morath: Musik und Gesellschaft Musik ist überall, sie begleitet uns überall, wohin wir gehen. In meiner Jahresarbeit erzähle ich darüber, welche Wechselwirkung Musik und Gesellschaft haben. Um meine These zu bestätigen, beleuchte ich verschiedene Genres und Jahrzehnte.
Noah Lattke: Aquarellmalerei … … und die Kunst, ein Kinderbuch entstehen zu lassen. Ein Kinderbuch über die Freundschaft und das Anderssein.

Eden Birk:

Propaganda

Mein Thema für die Jahresarbeiten lautet „Propa- ganda“. Ich glaube jede Person, die diesen Begriff nun hört oder liest und nicht so tief in dem Thema drin ist, wird jetzt erst mal ein großes Fragezeichen im Kopf haben. Der Begriff „Propaganda“ ist bei uns nun mal sehr negativ konnotiert. Warum das so ist? Woher dies kommt? …sowie und überhaupt: Was ist eigentlich Propa- ganda? Und wie man sich aktiv klar macht, wie man Pro- pagandistInnen „ent- larvt“! Das alles werde ich in meinem Vortrag erklären und aufklären. Und in ausführlicher Form in meiner schriftlichen Arbeit darstellen.

Jan Baumann:

Biogasanlage

Sie denken, aus Pflanzen und anderen organischen Materialien kann kein Licht entstehen? Wie das funkti- oniert, erfahren Sie in meiner Jahresarbeit. Auf der Suche nach einem Thema war für mich recht schnell klar, dass ich über die Landwirtschaft berichten möchte. Nur, das Thema „Landwirtschaft“ wäre zu komplex, um alles in einen Vortrag zu packen. Während der 3 Wochen im Land- wirtschaftsprakti- kum erhielt ich erste Einblicke in die Funktion einer Biogasan- lage, was mich sehr fasziniert hat. Und so kam ich schließlich zu dem Entschluss, meine Jahresarbeit dem Thema Biogasanlage zu wid- men.
Großer Saal der Waldorfschule Schwenningen Schluchseestraße 55 78054 Villingen-Schwenningen Freitag, 17. Oktober 2025 um 18 Uhr

Ann-Marleen Dammert:

Häsmalerei –

Wenn die Tradition Farbe bekommt

Die Narro-Häs-Malerei gehört zu

den größten Schätzen der Villinger

Fasnet. In meiner Arbeit zeige ich,

wie diese Kunst entstanden ist, wie

die Maler arbeiten und warum jedes

Häs ein handgemaltes Unikat ist.

Mein Schwerpunkt liegt dabei ganz

auf der Malerei, also auf der künst-

lerischen Seite, die jedes Narro-Häs

so einzigartig macht.

Große Pause mit tollem Büffet der elften Klasse! Auf keinen Fall verpassen!

Ela Cetin:

Haute-Couture im Dior-Stil

Mode ist nicht nur Kleidung, sondern auch Kunst. Jede Naht, jeder Stoff jedes Detail eines Kleidungsstücks, erzählt eine Geschichte der Handwerkskunst. Diese besondere Form von Kunst und Kreativität in der Modewelt bezeichnet man als Haute Couture. Dies sind maßgeschneiderte Kreationen, die der Welt zeigen, wie einzigartig Handarbeit sein kann, wie kreativ man in der Modewelt sein kann und wie die Visionen der Designer Wirklichkeit werden. „Individualität wird immer eine der Bedingungen für echte Eleganz sein.“ - Christian Dior
Wirklich kleine Pause
Großer Saal der Waldorfschule Schwenningen Schluchseestraße 55 78054 Villingen-Schwenningen Samstag, 18. Oktober 2025 um 14 Uhr
Wirklich kleine Pause
Greta Hoeg: Banksy Im vergangenem Jahr besuchte ich im Winter eine Ausstellung eines bekannten street art Künstlers in Hamburg. Es handelt sich hierbei um tiefgründige Werke die eine starke Message rüberbringen und sehr einprägsam sind. Sein Name ist Banksy. Seine Identität zählt zu einem der größten Geheimnisse in der Kunstwelt und er ist trotz dessen mittlerweile sehr bekannt. Banksy ist sein Künstlername, sein echter Name ist wie alles andere bei ihm nur scheinbar. Es gibt unendlich viele Theorien aber keine von ihnen wird vermutlich jemals bestätigt. Doch warum ist er anonym? Was sind seine Ziele?
Große Pause mit tollem Büffet der elften Klasse! Auf keinen Fall verpassen!
Jamie Kaiser: Filmische Darstellung Die "filmische Darstellung" ist die Art und Weise, wie eine Geschichte oder ein Thema durch die Kombination visueller und auditiver Gestaltungsmittel in einem Film umgesetzt wird. Sie umfasst die Verwendung von filmischen Mitteln wie Kameraeinstellungen und -bewegungen, Schnitt, Beleuchtung, Farbe, Musik und Ton, um eine bestimmte Stimmung, Emotion oder Aussage zu erzeugen und das Publikum einzubinden.
Selina Breyer: Kriminalpsychologie Ich möchte mit meiner Arbeit zeigen, dass Kriminalpsychologie ein wichtiger Teil der Verbrechensaufklärung ist. Sie hilft nicht nur dabei, Täter besser zu verstehen, sondern auch, Verbrechen in Zukunft zu verhindern. Ich finde es spannend, wie eng Psychologie und Kriminalität miteinander verbunden sind und wie viel man durch genaues Beobachten und Verstehen herausfinden kann.
Wirklich kleine Pause
Moderation: Simone Lehmann Musikalische Intermezzi: Markus Klauser
Moderation: Simone Lehmann Musikalische Intermezzi: Markus Klauser

Rafael Beusch:

Das Glück des Lebens

Glück des Lebens Was ist das Glück des Lebens? Viel Geld? Einfluss? Eine gute Ehe oder gute Freunde? Kommt es von außen oder ist es eher ein Zustand innerer „Erleuchtung“? Diesen und weiteren Fragen gehe ich in meiner Jahresarbeit auf den Grund. Ich versuche, das „Glück des Lebens“ aus Sicht der Wissenschaft, aus der Psychologie (insbesondere der Individualpsychologie) und aus der Spiritualität zu betrachten, zu erklären und zu ergründen.